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Webdesign-Trends für 2019

Der Bereich des Webdesigns ist komplex und dynamisch. Er kombiniert viele Wissensgebiete, die beeinflussen, wie erfolgreich eine Website von ihrer Zielgruppe wahrgenommen wird. Wenn Sie möchten, um die Website relevant aussieht und ausreichend konvertiert wird, dann spielt sein Design in dieser Angelegenheit eine wichtige Rolle. Dies betrifft nicht nur die visuelle Wahrnehmung, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit.

Wir haben für Sie die Trends, die das kommende Jahr höchstwahrscheinlich prägen werden, schon einmal aufbereitet:

Mobile First

Das Web ist mobil geworden. Und es wird nicht mehr „stationär“ werden. Insofern bewegen wir uns erst am Anfang der mobilen Entwicklung und – wenn man den Prognosen trauen darf – größeren Umwälzungen in vielerlei Hinsicht, die vermutlich auch das Webdesign und die Webentwicklung verändern wird.

Spätestens aber nach den letzten Google Updates sollte jedem klar sein: Eine Website sollte nicht „irgendwie auch“ mobil sein, sie sollte zuerst mobil sein!

Dank des responsiven Webdesigns ist und sollte eine Website für alle möglichen Ausgabegeräte anpassungsfähig sein. Von kleinen Ausgabegeräten wie auf (älteren) Smartphones oder Smart Watches bis zu großen Bildschirmen, die eher Leinwänden gleichkommen.

Sicher, von Website zu Website, mag die mobile Nutzungsintensität noch sehr unterschiedlich sein. Eine Beachtung des mobile first-Prinzips hat aber einige Vorteile. Der Pagespeed und die Konzentration auf die wirklich wichtigen Inhalte sind nur zwei der bedeutendsten.

Designs mit Farbverläufen

Die Verwendung von Farbverläufen ist derzeit wieder auf dem Vormarsch. Der Hintergrund einer Seite mit Farbverlauf vermittelt den Eindruck von Einzigartigkeit und Frische. Buttons, Hintergründe, Duotone-Bilder, große Texte – nichts ist vor Verläufen mehr sicher.

Dabei kommen dezente, kleine Farbverläufe ebenso vor, wie markante Verläufe zwischen sehr unterschiedlichen Farbtönen.

Bestes Beispiel: Instagram. Das neue Logo mit dem magentafarbenen Farbverlauf unterscheidet sich stark vom damaligen Stil, aber der Entscheid, die Farbverläufe zu modernisieren beeinflusste das gesamte Design und wurde zu einer beliebten Design-Wahl unter Kreativen.

Fixed Navigation

Ein typischer Bestandteil der modernen Standard-Layouts ist die fixe Navigation, die am oberen Browserrand auch während des Scrollens stehen bleibt. Sie wird also nicht weggescrollt, sondern ist immer sichtbar.

Manchmal verringert sich die Höhe der Navigation beim ersten Scrollen. Logo und Navigationspunkte bleiben aber stehen und sind so jederzeit erreichbar.

Da einzelne Seiten immer länger/umfangreicher werden, liegt der Vorteil klar auf der Hand: Die User können sich schnell neu orientieren, müssen nicht erst wieder ganz nach oben zur Hauptnavigation scrollen, um weitere Unterseiten besuchen zu können.

CSS3-Animationen

Sie galten bereits als ausgestorben – nun sind sie wiedergekommen, um zu bleiben. Animationen machen Webseiten ein Stück weit lebendiger und weil das menschliche Auge instinktiv auf Bewegungen reagiert, ist es eine gute Möglichkeit, Aufmerksamkeit und Interesse auf Ihrer Webseite zu erregen. Die Animationsmöglichkeiten mit CSS3 sind zum Beispiel, dass sich ein Objekt von A nach B bewegt, die Farbe ändert oder die Form.

Inzwischen sind Animationen von modernen Websites kaum mehr wegzudenken. Das müssen gar nicht groß animierte Abläufe sein, oft sind es nur kleinere Effekte, die aber für die Benutzerführung einen tollen Effekt haben.

Minimalismus

Flat Design wurde eben schon als minimalistisches Design beschrieben. Man kann es aber noch weiter treiben, indem auch schon Farbflächen als „zu viel“ angesehen werden.
Das Weglassen (fast) aller (Gestaltungs-)Elemente, bis nur noch das Wichtigste übrig bleibt: Es zwingt einen, klare (inhaltliche) Prioritäten zu setzen.

Minimalistische Designs lenken nicht vom Inhalt ab, sondern sie unterstützen diesen. Dazu ist die Ladezeit bei minimalistischen Websites sehr gut, da keine unnötigen Elemente und Codes geladen werden müssen.

Das Mobile First“-Prinzip unterstützt daher den minimalistischen Ansatz.

Website Speed

Die Performance einer Webseite ist inzwischen einer der wichtigsten Ranking-Faktoren für Google – die Suchmaschine mit dem größten Marktanteil weltweit.

Google kommuniziert mittlerweile ganz offen, wie wichtig die schnelle Ausgabe einer Webseite ist, um entsprechend hoch bei den SERPs (Suchergebnisseiten) gelistet zu werden. Entsprechend ist Webdesign nur einer der nötigen Faktoren.

Über den Autor

Daniel ist Gründer & Inhaber von Web Intelligence. Als Experte im Bereich Web-Entwicklung und Grafikdesign konzipiert er individuelle Lösungen. Er überzeugt durch den hohen Qualitätsanspruch an seine eigene Arbeit und seine Flexibilität, bleibt gleichzeitig stets gelassen und die Ruhe selbst.

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